Brett Vorm Kopf #02: Transparenz in Spielen

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Wünscht sich mehr Transparenz in Computerspielen

Transparenz von Informationen in Brett- und Computerspielen? Mensch gegen Maschine in Berechnungen? Ben spricht anhand von Dawn of War III und einiger Brettspiele über die Transparenz von Zahlen.

Intro & Outro von: Saad Ali @ Reckoning Storm Audioworks

4 Kommentare

  1. Interessante Gedanken, obwohl ich sagen muss, dass ich gerade die Intransparenz in Videospielen genieße. Ich habe dann Spaß auf einer anderen Ebene. Genauso genieß ich die Transparenz in Brettspielen und bin undönig, wenn die Anleitung dahingehend Schwächen hat. Und wenn ich Videospiele spiele, möchte ich im Kopf abschalten und nicht alles genau hinterfragen. Wenn ich nachdenken will, spiel ich Brettspiele 😀

    1. Interessant – was spielst du denn so am PC? Ich finde den Ansatz spannend; aber gestern wieder bei Blizzards “Heroes of the Storm” -> “eure Ladung macht mehr Schaden”. Und ich dachte mir so: “Okay. Ehm wieviel?”
      Oder dann bei Company of Heroes gegen Alex: “sind anfällig gegen Panzerfäuste.” Und ich dachte mir so: Wie viel ist denn “anfällig”

      Das zieht sich bei mir aber durch alle Spiele irgendwie. Selbst Rollenspiele …
      Klar kann ich (gottseidank) diese Spiele auch einfach nur “genießen”, aber bei finden der besten Rüstung, oder dem tollsten Schwert würde mir das schon manchmal helfen besser Bescheid zu wissen 🙂

  2. Der Vorteil bei Computerspielen ist es doch, dass man das Regelwerk dahinter nicht im Detail wissen muss. Brauche ich wirklich zu wissen, dass bei einer Feueranfälligkeit der Schaden dann 50% oder 120% höher ist oder ob es zufällig in einem gewissen Bereich höher ist?

    Bei der Anno Serie könnte man mit Excellisten optimale Prozesse bauen, machen auch einige. Andere bauen vor sich hin ind sehen sich dann die Auswirkungen an.

    Wichtig ist für mich vor allem ein entsprechendes Feedback. Das ich sehe, dass es gerade gut oder schlecht läuft. Und was ich, wenn es schlecht läuft, eventuell anders machen könnte. Die wirklichen Regeln dahinter, die brauche ich jetzt nicht zu kennen. Wozu auch, die Arbeit nimmt ja der Computer für mich zum Glück ab.

    1. Ich finde es schon wichtig – um eben gut spielen zu können. Anno (oder auch das alte Die Siedler) sind ein schönes Beispiel. Ich will doch wissen, wie ich meine Leute am Besten ernähre?

      Ganz krass fiel es mir wieder bei Stellaris und dem Schiffseditor auf, das ist mir alles viel zu vage. Was kontert genau was? Wie oft ich da schon eine größere Flotte als mein Gegner hatte, um dann ausradiert zu werden .. ich finde das super frustrierend, weil da ja auch mehrere Stunden Spielzeit drauf gehen.

      Ich finde den Vorteil bei PC Spielen eher, dass ich überrascht werden kann – etwas selbst bei Legacy-Brettspielen schwer zu machen ist.

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