GameInn #06: Ask us anything

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Mag das Wort "Rezension", hat aber selbst lange "Test" benutzt
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avatar Ben
Vermisst die Rezensenten-Zeit

Ben und Alex stellen sich den Fragen der Community! Dabei kamen einige Interessante Fragen heraus. Besonders die Blogger-Szene und deren Formate scheinen zu interessieren. Viel Spaß beim hören!

Folgende Fragen wurden uns gestellt:

Maftiosi (unknowns.de):

  • Bringt den Autoren/Verlagen eine Nominierung bzw. Auszeichnung zum Spiel des Jahres direkt etwas? Bekommen die dafür Geld?
  • Alle Welt spricht von diesen Auszeichnungen als wären sie der heilige Gral. Ich aber kenne niemanden, der darauf nichtmal den geringsten Wert legt. Menschen, die sich nicht mit dem Thema beschäftigen kennen meist nichtmal Spieleläden, sondern kaufen die gängigen Titel im Kaufhaus wie Karstadt oder Galleria Kaufhof – und was die im Sortiment haben, kann man sich ja denken: ein paar Puzzles und ansonsten Cartan und die üblichen Verdächtigen.”

Franzi (Facebook):

  • Mich würde mal interessieren, welche Mechaniken ihr bei Brettspielen besonders mögt und bevorzugt und vor allem auch warum?

Fabian Selbach (Facebook):

  • Wie seht ihr die aktuelle deutsche Medienwelt ( Blogs,Facebook,YouTube,Podcasts…) im Vergleich zum internationalen Raum?
  • Wo seht ihr Verbesserungen und in welche Richtung wird es gehen? Mehr Podcasts? Mehr Blogs? Mehr YouTubler?
  • Wo seht ihr die Unterschiede zwischen, zum Beispiel shut up and Sit down und den Deutschsprachigen YouTube Videos?
  • Was findet ihr besser? Regel Videos oder Unterhaltung?
  • Wohin soll sich eurer Meinung nach alles entwickeln im deutschsprachigen Raum?

Martin Zeeb (Facebook):

  • Was sind für euch Vor- und Nachteile / Chancen und Herausforderungen digitale Elemente in Brettspiele einzubauen?
  • Ist das eine Mode oder die nächste Evolutionsstufe? Was bedeutet diese Vernetzung für euch als “Spielemacher”?

Intro & Outro von: Saad Ali @ Reckoning Storm Audioworks

5 Kommentare

  1. Huhu ihr zwei,

    Zum Thema Apps bei Brettspielen, habe ich das Problem der Lebensdauer.
    Wie ihr schon in der Folge erwähnt habt, ist das tolle an Brettspielen, dass man es auch nach 50 Jahren auspacken und wieder spielen kann.
    Spiele mit Apps beschränken genau diese Lebensdauer.
    Allein in 5 Jahren wird iOS oder Android ganz anders aussehen als heute und machen dann diese spiele unspielbar.
    Die Verlage werden garantiert nicht dafür sorgen, dass diese Apps noch in Jahren funktionieren werden, aus gutem Grund, denn so eine Pflege wird sich in keinem Fall rentieren.
    Darum kaufe ich solche spiele überhaupt nicht. Plus den Grund, dass ich ja extra analog spiele, sonst hol ich mir ein Spiel auf Konsole oder Rechner explizit.

    Liebe Grüße aus dem stillen-kaemmerchen

    Dawit

    1. Hallo Dawit,

      ich verstehe die Bedenken hinsichtlich der Lebensdauer total, teile sie aber nicht. Wenn ich ein Spiel in 5 Jahren nicht mehr spielen können sollte, dann ist das halt so. Dann hatte ich aber 5 Jahre lang damit Spaß. Bei der heutigen Flut an Neuheiten kann man theoretisch sowieso alle 5 Jahre sein komplettes Regal austauschen (überspitzt formuliert).

      Ich sehe aber auch, dass gerade Brettspiele für viele diesen Faktor der Ewigkeit haben. Ich bin ja eher mit PC als mit Brettspielen aufgewachsen. Für mich ist es normal, dass Spiele irgendwann nicht mehr gehen. Man was hab ich getrauert als Jazz Jackrabbit auf MS-DOS nicht mehr lief, alleine weil kein Disketten-Laufwerk mehr da war. Für mich gehört das irgendwie einfach dazu.

      Liebe Grüße,
      Alex

      1. Hey Alex,
        Ich bin auch videospieler und habe eine kleine Sammlung an GB und SNES Sachen und bin froh, dass ich sie regelmäßig wieder anschmeißen kann (was ich auch tue).
        Und auch da finde ich schade, dass es immer weniger möglich sein wird in Zukunft (Thema das one Patches etc, sogar mittlerweile auf Konsolen, auf die ich auch wegen dieses Themas umgestiegen bin).
        Finde es sehr schade, dass mir ein wiederholten spielen von gothic z.b. verwehrt bleibt… (Steht trotz allem noch im Schrank )
        Und diese Möglichkeit möchte ich mir bei Brettspielen einfach nicht nehmen lassen, auch wenn ich mich bei Videospielen leider dran gewöhnen musste.

        Aber wem sowas wirklich gleich ist und alte schätze Dank der Flut an neuem eh nicht mehr angefasst, ist doch super, diejenigen haben nochmal mehr Auswahl 🙂

        Ich sortiere (unregelmäßig) ja auch Mal aus, bin aber froh, das ich bei dem was ich behalte , zu jeder Zeit eine Partie spielen kann.

        Liebe Grüße,
        Dawit

  2. Ich denke, man kann nur sehr wenige Punkte finden, die sich wirklich objektiv beurteilen lassen.
    Wie gut oder schlecht etwas funktioniert, hängt auch immer davon ab, welchen Standpunkt der Betrachtende hat. Wenn ein Spiel für mich ab einem gewissen Glücksfacktor einfach nur chaotisch und unspaßig wird, mag das für einen anderen sogar ein Pluspunkt sein.
    Wenn ich finde, dass ein Mechanismus unnötig kompliziert ist und den Spielfluss hemmt, mag jemand anderen, für den ein gutes Spiel 6 Stunden zu dauern hat, vielleicht überhaupt nicht stören, weil er auf ausdifferenzierte Mechanismen steht.
    Sicher sollte man sich um einen kritischen Abstand zum Spiel bemühen und nicht alles unreflektiert in den Himmel loben, aber die persönliche Sicht des Rezensenten wird immer eine Rolle spielen.

    Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, wieso Alex’ Meinung nach, der Begriff “Rezension” im deutschsprachigen Raum entwertet wird. Hättest du da mal ein paar Beispiele?

    1. Hi Kim,
      Ich finde die Subjektive Einschätzung eines rezensieren das aller wichtigste. In allem was ich konsumiere suche ich mir Leute, die ich nach einiger Zeit gut einschätzen kann (müssen nicht mal meinen Geschmack treffen) und so das Spiel,Buch oder um was es sonst geht für mich einordnen kann.
      Dazu gehören auch die entsprechenden Emotionen. Sich ausgiebig über etwas freuen oder ärgern muss für mich dabei sein.
      Mit einem faktisch korrekten aber trocken runter gebetetem Vortrag könnte ich nichts anfangen.
      Und wie du schon sagtest, dass einordnen der Meinung der Personen bzw derer Meinung muss man dann selber, denn irgendwann weiß man, dass das was Person x fürchterlich ärgert genau das ist, was mich aber total anspricht oder halt anders herum.

      Liebe Grüße
      Dawit

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